MEHR Geschwindigkeit: Mit diesen Plugins machst du deine Webseite schneller | HOSTERO

MEHR Geschwindigkeit: Mit diesen Plugins machst du deine Webseite schneller

Tobias von Hostero
Janis Tegelbeckers
Webseite beschleunigen

Traffic ist das Zauberwort unserer Zeit. Jeder Blog braucht Traffic.

Egal ob es darum geht, mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen oder neue Kunden zu generieren:

Traffic & Besucher sind das A & O. Und für guten Traffic brauchst du Suchmaschinen wie Google und Co.

Eines der wichtigsten Googlekriterien ist die Geschwindigkeit, mit der deine Seite lädt. Es ist also entscheidend, dass die Seite schnell verfügbar ist, damit deine Besucher nicht woanders hingehen, weil  der Ladeprozess zu lange dauert.

  • Die Geschwindigkeit beeinflusst außerdem die sogennante Bouncerate (sie zeigt, ob deine Nutzermit der Webseite agieren).
  • Wenn ein Besucher auf die Webseite kommt – und sofort wieder abspringt ohne irgendeine Aktion auszuführen – erhöht sich die Bouncerate.

Die Ladezeit der Webseite ist also EXTREM wichtig für ein hohes Ranking.

Das richtige Hosting kann deine Seite schneller machen.

Diese Seite lädt unter 1 Sekunde – was nur mit Optmierungen zu schaffen ist.

Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten, um deine Website schneller zu machen. Gerade viele WordPress-Plugins nehmen dir eine ganze Menge Arbeit ab. In diesem Artikel erfährst du, welche Arten von Plugins es gibt und welche Erweiterungen am meisten Geschwindigkeit bringen .

Zum Schluss gibt es dann noch ein paar generelle Tipps, um deine Website schneller zu machen. Los geht’s:

Die Caching-Plugins

Ein Caching-Plugin solltejeder WordPress-Blogbetreiber auf seiner Seite installiert haben. Wenn das nicht der Fall ist, solltest du das schleunigst nachholen.Doch was ist das überhaupt?

Cache ist ein ist ein Kunstwort, dessen Ursprung in dem französischen Wort für Versteck liegt.

  •   Das ist äußerst passend, denn der Cache ist nichts anderes als ein versteckter Speicher. In diesem Speicher werden bestimmte Informationen abgelegt und später wieder abgerufen.
  • Der Trick ist also, dass hier Informationen abgespeichert werden, die besonders häufig abgerufen werden. In den Cache deiner Webseite werden also häufig verwendete Dinge wie Logos, das grundlegende Design oder Schriftarten usw. geladen

Die Webseite wird dadurch entscheidend schneller:

Vorteil 1: Erstens muss WordPress nicht mühselig die Daten suchen, um sie aufrufen zu können. Im Cache ist sehr viel weniger gespeichert und wenn er antwortet, sind die Daten fast sofort da.

Vorteil 2: Außerdem werden die Aufrufe der Nutzer zwischen Server und Cache aufgeteilt. Damit kann die Datenübertragung des Servers entlastet werden und es wird sichergestellt, dass die Datenübertragungskapazität nicht überschritten wird.

Falls du noch mehr über Caches wissen wist , dann ist hier der Wikipedia-Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Cache

Diese Caching Plugins gibt es für WordPress

Die gängigsten Cache Plugins für WordPress sind W3 Total Cache und WP Super Cache. Aber es gibt da auch noch WP Fastest Cache, Zen Cache und das kostenpflichtige WP Rocket.

Es gibt also genügend Auswahl und die Plugins sind entweder kostenlos oder kosten nur ein paar Euro. Du hast also keine Ausrede, um kein Cache Plugin auf deinem Blog zu haben.

Plugins zum optimieren von Skripts

javascript optimieren mit plugins

Auf einer WordPressseite gibt es sowohl Javascript als auch HTML & CSS-Dateien.

  1. Es gibt Plugins, welche die Javascripts und CSS-Dateien zusammenfassen . Das schraubt die Datenmenge herunter und sorgt so für eine schnellere Übertragung.
  2. Wenn ein Plugin die Javascript und CSS Dateien zusammenfügt, müssen außerdem weniger Anfragen an den Server gestellt werden und die Daten werden schneller übertragen.

Diesen Prozess nennt man Minifzierung (das englische Verb dazu ist minify – viele Plugins tragen daher diesen Namen).

Diese Script-Plugins gibt es für WordPress

Die üblichen Verdächtigen sind hier Script Compressor, JS & CSS Script Optimizer, Scripts Gzip, Better WordPress Minify oder WP Minify. Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Es gibt noch viel mehr Plugins dieser Art, doch diese Liste deckt die besten ab.

Bilder optimierende PluginsBilder optimieren mit plugins

Einige Plugins verzögern einfach die Ladezeit des Bildes = Lazy Loading.

Das Bild wird erst dann geladen, wenn der User in die Nähe des Bildes scrollt. Damit wird die Geschwindigkeit der Seite spürbar verbessert, da  die ganze Seite nicht sofort geladen wird.

Die Übertragungskapazität dadurch nicht so stark beansprucht & Besucher sehen deine Webseite schneller.

Diese Bilder-Plugins gibt es für WordPress

Plugins, welche auf diese Weise arbeiten, sind zum Beispiel Lazy Load, MooTools Lazy Load und jQuery Image Lazy Load WP. Man kann sogar die Widgets später laden lassen mit Lazy Widget Loader.

Dann gibt es aber noch die Plugins, die die Bilddateien komprimieren.

Der Bildqualität tut das in der Regel keinen Abbruch, da die Bilddateien auf Webseiten meistens viel zu groß sind. Diese Plugins arbeiten also nach dem gleichen Prinzip wie die Skriptoptimierer. Sie reduzieren die Datenmenge, so dass nicht mehr so viel Information übertragen werden muss

Plugins von diesem Typ sind WP Smush, Optimus, EWWW Image Optimizer und Imsanity.

Systemmanagement-Plugins

Diese Plugins reparieren beschädigte Datenbanken und optimieren sie. Hinter WordPress steckt nämlich genau so eine Datenbank, die im Laufe der Zeit immer voller wird.

Solche Plugins zum Reinigen der Datenbank helfen dir also dabei, deine Seite schnell zu halten. /Manche besitzen sogar eine eigene Backup Funktion, mit der du deine Webseite sichern kannst).

  • Außerdem kannst du diese Erweiterungen für zusätzliche Optimierungen nutzen. Oft zeigen sie dir z.B. Schwachstellen oder Flaschenhälse in einer Datenbank an.
  • Zwar können damit natürlich nur Profis etwas anfangen, doch zum Glück gibt es auch für Anfänger ganz automatische Reinigungen, die du regelmäßig durchführen kannst.

Typische Vertreter dieser Art von Plugins sind WP-DBManager und WP-Optimize.

Analyse-Plugins

webseite analysieren & schneller machen

Diese Plugins gehen noch einen Schritt weiter: Sie analysieren nicht nur die Geschwindigkeit deiner Datenbanken, sondern deiner gesamten Seite.

Mit ihnen kann so also zum Beispiel die Effizienz der übrigen Plugins überprüfen. Die Ergebnisse der Analysen werden in einfachen, verständlichen Charts angezeigt.

So kannst du leicht den Grund für eine Verlangsamung der Seite finden und das Problem beheben. Das kann besonders für Entwickler enorm hilfreich sein. Schließlich bemerkt man oft gar nicht, dass es überhaupt ein Problem gibt oder WO es zu finden ist.

Beispiele für diese Plugins sind das P3 Plugin (Plugin Performance Profile) oder das GTMetrix Plugin.

Generelle Tipps für schnelle Webseiten

Ok, wir haben gerade eine ganze Menge Plugins kennen gelernt, mit denen du deine Webseite verbessern kannst. Aber es gibt auch noch ein paar andere Strategien, mit denen die Performance gesteigert werden kann:

#1 Die neusten Versionen von Programmiersprachen etc. verwenden

Sowohl bei PHP als auch bei HTML hat sich in den letzten Jahren einiges getan und die Sprachen wurden stetig verbessert. Du solltest also – wenn möglich – die neueste Version verwenden. Während ich dieser Artikel schreibe, sind das HTML 5 und PHP 7.

#2 Nicht zu viele Plugins verwenden

Es wurden gerade viele Arten von Plugins vorgestellt, doch du solltest HÖCHSTENS 1 jeden Typs verwenden

  • Erstens können 2 Plugins von derselben Sorte sich gegenseitig behindern & teilweise starke Fehler wie abstürzende Webseiten produzieren.
  • Und zweitens: Selbst wenn sie das nicht machen, ist es einfach schlecht für die Performance. Zu viele Plugins machen deine Webseite langsamer.

Das gilt selbst dann, wenn die Plugins eigentlich für höhere Geschwindigkeit sorgen. Wenn du ohne eine solche Erweiterung auskommst, dann ist das immer besser.

#3 Schlecht programmierte Plugins meiden

Wenn etwas auf der Webseite schlecht programmiert wurde, dann ist das ein echter Performancekiller. Es gibt viele Plugins, die mit schäbigem Code zusammengezimmert wurden und dadurch deine Webseite entscheidend verlangsamen.

Besonders Hobby-Programmierer liefern hier oftmals schlechte Plugins ab. Aber auch so manches Premium-Plugin leidet unter einer hastig zusammen programmierten Code-Basis.

Hundertprozentig vermeiden kannst du solche Plugins nicht, denn es ist im Vorhinein sehr schwer zu sehen, WIE eine Erweiterung programmiert wurde. Genau aus diesem Grund solltest du so wenige Admins wie möglich installieren.

Wer ein Fan von Indie-Plugins ist, kann natürlich auch das P3 Plugin verwenden, um zu scannen, welche Plugins die Performance fressen.

#4 Wähle ein gutes Theme

Premiumtheme für höhere Geschwindigkeit

Ich persönlich bevorzuge hier Premium-Themes weil ich mit ihnen bessere Erfahrungen gemacht habe – der Code ist einfach von Profis geschrieben.

  • Gerade freie Themes sind schlecht programmiert oder mit viel zu viel CSS zugemüllt. Das macht sie nicht nur kompliziert zu benützen, sondern erhöht auch künstlich die Ladezeiten.
  • Du solltest daher am besten ein möglichst einfaches Theme wählen, dass auf optische Spielereien verzichtet (die deine Webseite langsamer machen & deine Besucher stören).

Hinweis: Falls du jedoch nur ein kleines Hobbyprojekt planst, kannst du ruhig ein Theme auswählen, das dir persönlich am besten gefällt. Bloggen soll ja auch Spaß machen, und sich nicht nur um Optimierungen drehen.

Es gibt sicher noch mehr Dinge, auf die du achten könntest, aber man muss die Dinge auch nicht übertreiben.

Ich hoffe jedenfalls, dass du jetzt einen guten Überblick davon bekommen hast, wie du deine Webseite tunen und richtig schnell machen kannst. Viel Erfolg!

P.S.: Eine der besten & „einfachsten“ Möglichkeiten für mehr Geschwindigkeit ist ein besseres Webhosting. Der richtige Anbieter kann deine Ladezeiten entscheidend verringern.

In diesem Webhosting-Vergleich findest du ein paar konkrete Empfehlungen für zuverlässige Hoster.

 

Über den Autor Janis Tegelbeckers

Hallo, ich bin selbstständiger Werbetexter mit dem Schwerpunkt auf Blog- und Fachartikel. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich Philosophie und Wirtschaft studiert. Ansonsten interessiere ich mich noch für Psychologie, Literatur und vieles mehr. Wenn ihr mehr über Online-Marketing, Bloggen und das Schreiben lesen wollt, besucht mich auf http://www.tegelbeckers-texte.ch/.